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Investitionsrechnung im Mittelstand

Investitionsrechnung im Mittelstand: Amortisation, Kapitalwert und interner Zinsfuß im Vergleich

Investitionsrechnung im Mittelstand beschränkt sich in der Praxis häufig auf eine einzige Frage: Wie lange dauert es, bis sich die Anschaffung bezahlt macht. Diese Amortisationsrechnung ist verständlich und schnell, aber sie beantwortet nicht, ob eine Investition wirtschaftlich vorteilhaft ist. Sie sagt nur, wann das eingesetzte Kapital zurückgeflossen ist, und blendet alles aus, was danach geschieht. Zwei Investitionen mit identischer Amortisationsdauer können völlig unterschiedliche Werte für das Unternehmen haben, je nachdem wie lange und wie stark sie nach diesem Zeitpunkt noch Überschüsse erzeugen.

Hinweis: Dieser Beitrag gibt ausschließlich die redaktionellen Ansichten der Redaktion von unternehmerweltheute.de wieder. Er stellt keine Steuer-, Rechts- oder Anlageberatung dar. Die dargestellten Rechnungen dienen der Veranschaulichung der Methodik. Für verbindliche Auskünfte zu Ihrem konkreten Vorhaben wenden Sie sich bitte an eine qualifizierte steuerliche oder betriebswirtschaftliche Beratung.

Titelbild: Foto von Jakub Żerdzicki auf Unsplash.

Was die Investitionsrechnung leisten kann und was nicht

Jede Investitionsrechnung ist eine Prognose. Sie verarbeitet Annahmen über künftige Ein- und Auszahlungen, über die Nutzungsdauer und über die Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Die Rechenmethodik ist dabei der einfachere Teil. Die Qualität des Ergebnisses hängt fast vollständig von der Qualität dieser Annahmen ab.

Daraus folgt eine praktische Konsequenz. Eine bis auf die zweite Nachkommastelle exakte Rechnung auf Basis grober Schätzungen erzeugt eine Scheingenauigkeit, die gefährlich ist. Sinnvoller ist es, die Annahmen offen zu legen, sie in einer Bandbreite zu betrachten und zu prüfen, ab welchem Wert die Entscheidung kippt. Diese Frage nach der kritischen Größe ist wertvoller als jedes Einzelergebnis.

Ebenso wichtig ist die Abgrenzung. Nicht jede Investition ist eine Wahlentscheidung. Ersatzbeschaffungen für ausgefallene Anlagen, gesetzlich vorgeschriebene Nachrüstungen und sicherheitsrelevante Maßnahmen sind keine Investitionen im Sinne einer Vorteilhaftigkeitsprüfung. Hier lautet die Frage nicht ob, sondern wie günstig. Die Rechnung dient dann dem Vergleich von Alternativen, nicht der Entscheidung über die Durchführung.

Der Rechenweg lässt sich in einer halben Stunde lernen. Die eigentliche Arbeit besteht darin, die künftigen Zahlungsströme so zu schätzen, dass man sie einem Dritten erklären kann.

Die Verfahren im Vergleich

Die gebräuchlichen Verfahren lassen sich in zwei Gruppen teilen. Die statischen Methoden rechnen mit Durchschnittswerten und ignorieren, wann eine Zahlung anfällt. Sie sind einfach, aber ungenau, sobald sich Zahlungen über mehrere Jahre verteilen. Die dynamischen Methoden berücksichtigen dagegen den Zeitpunkt jeder Zahlung und bilden damit den Zeitwert des Geldes ab. Für Investitionen mit mehrjähriger Nutzungsdauer sind sie deutlich aussagekräftiger, verlangen aber die Festlegung eines Kalkulationszinssatzes.

VerfahrenWas es misstStärke und Schwäche
AmortisationsrechnungZeit bis zum Rückfluss des eingesetzten Kapitalseinfach und anschaulich, ignoriert alles nach dem Rückfluss
Kostenvergleichsrechnungdurchschnittliche jährliche Kosten der Alternativengut bei gleichem Nutzen, ungeeignet bei unterschiedlichen Erlösen
Gewinnvergleichsrechnungdurchschnittlicher jährlicher Gewinnberücksichtigt Erlöse, ignoriert den Zeitwert des Geldes
KapitalwertmethodeBarwert aller künftigen Zahlungsströme abzüglich Investitionberücksichtigt Zeitwert und gesamte Nutzungsdauer, verlangt einen Zinssatz
Interner ZinsfußVerzinsung des eingesetzten Kapitals durch die Investitiongut vergleichbar, kann bei ungewöhnlichen Zahlungsreihen mehrdeutig sein
Annuitätenmethodejährlicher gleichbleibender Überschuss aus dem Kapitalwertnützlich beim Vergleich unterschiedlich langer Nutzungsdauern

Für die meisten mittelständischen Entscheidungen genügt die Kombination aus Kapitalwertmethode und Amortisationsrechnung. Der Kapitalwert beantwortet die Frage nach der Vorteilhaftigkeit, die Amortisationsdauer die Frage nach dem Risiko. Eine Investition mit hohem Kapitalwert, deren Rückfluss aber erst nach acht Jahren einsetzt, ist in einem volatilen Markt riskanter als eine mit geringerem Kapitalwert und dreijähriger Amortisation.

Die Kapitalwertmethode in der Anwendung

Grundprinzip

Die Methode beruht auf dem Gedanken, dass ein Euro heute mehr wert ist als ein Euro in fünf Jahren. Künftige Zahlungsüberschüsse werden deshalb auf den heutigen Zeitpunkt abgezinst und summiert. Von dieser Summe wird die Anschaffungsauszahlung abgezogen. Ist das Ergebnis positiv, verzinst sich das eingesetzte Kapital höher als der gewählte Kalkulationszins, und die Investition ist vorteilhaft.

Die Zahlungsströme richtig abgrenzen

In die Rechnung gehören ausschließlich Zahlungen, die sich durch die Investition tatsächlich verändern. Diese Abgrenzung ist der häufigste Fehlerpunkt. Anteilige Gemeinkosten, die ohnehin anfallen, gehören nicht hinein. Kalkulatorische Abschreibungen ebenfalls nicht, weil sie keine Auszahlung darstellen und der Kapitalabfluss bereits über die Anschaffungsauszahlung erfasst ist.

Einzubeziehen sind dagegen die vollständigen Anschaffungsnebenkosten wie Transport, Fundament, Installation, Schulung und Erstausstattung mit Werkzeugen, weiterhin die laufenden Betriebskosten für Energie, Wartung, Instandhaltung und Versicherung sowie Veränderungen im Working Capital, etwa ein höherer Materialbestand. Am Ende der Nutzungsdauer ist ein Restwert anzusetzen, sofern die Anlage veräußert oder weiterverwendet werden kann.

Den Kalkulationszins bestimmen

Der Kalkulationszins bildet ab, welche Verzinsung das eingesetzte Kapital mindestens erbringen muss. Bei fremdfinanzierten Vorhaben orientiert er sich am Kreditzins zuzüglich eines Risikoaufschlags. Bei Eigenfinanzierung ist die beste verdrängte Alternative maßgeblich, also die Verzinsung, die das Kapital sonst erbracht hätte.

In der Praxis arbeiten viele Unternehmen mit einem einheitlichen Mindestzins für alle Vorhaben. Das ist praktikabel, sollte aber um eine Risikodifferenzierung ergänzt werden. Eine Ersatzinvestition in bewährte Technik trägt ein deutlich geringeres Risiko als der Einstieg in ein neues Verfahren. Ein einheitlicher Zinssatz bevorzugt daher systematisch riskante Vorhaben.

Beispielrechnung

Die folgende Rechnung dient allein der Veranschaulichung der Methodik. Die Zahlen sind frei gewählt.

PositionWert
Anschaffungsauszahlung inklusive Nebenkosten120.000 Euro
jährlicher Zahlungsüberschuss aus Kosteneinsparung28.000 Euro
zusätzliche laufende Auszahlungen4.000 Euro
Nettoüberschuss je Jahr24.000 Euro
Nutzungsdauer7 Jahre
Restwert am Ende15.000 Euro
Kalkulationszins8 Prozent
Barwert der Überschüsserund 124.900 Euro
Barwert des Restwertsrund 8.800 Euro
Kapitalwertrund 13.700 Euro

Der Kapitalwert ist positiv, die Investition damit bei den getroffenen Annahmen vorteilhaft. Die einfache Amortisationsdauer beträgt fünf Jahre, ermittelt aus 120.000 geteilt durch 24.000. Interessanter als beide Zahlen ist jedoch die kritische Größe. Sinkt der jährliche Nettoüberschuss auf etwa 21.400 Euro, wird der Kapitalwert null. Die Investition verträgt also einen Rückgang der erwarteten Einsparung um rund elf Prozent, bevor sie unvorteilhaft wird. Diese Aussage ist für die Entscheidung wertvoller als der Kapitalwert selbst.

Nutzungsdauer und Ersatzzeitpunkt

Die angesetzte Nutzungsdauer hat erheblichen Einfluss auf das Ergebnis, wird aber häufig aus der steuerlichen Abschreibungstabelle übernommen. Das ist selten sachgerecht. Steuerliche Nutzungsdauern sind Typisierungen und bilden weder die technische Lebensdauer noch die wirtschaftlich sinnvolle Einsatzdauer ab.

Maßgeblich ist die wirtschaftliche Nutzungsdauer, also der Zeitraum, in dem die Anlage einen positiven Beitrag leistet. Sie endet, wenn steigende Instandhaltungskosten, sinkende Verfügbarkeit oder technischer Fortschritt den Weiterbetrieb unwirtschaftlich machen. Für die Bestimmung des optimalen Ersatzzeitpunkts vergleicht man die jährlichen Kosten des Weiterbetriebs mit den Annuitäten einer Neuanschaffung. Sobald die Betriebskosten der alten Anlage die Annuität der neuen übersteigen, ist der Ersatz wirtschaftlich.

Zu berücksichtigen ist außerdem, dass ältere Anlagen nicht nur höhere Reparaturkosten verursachen, sondern häufig auch indirekte Kosten erzeugen. Dazu zählen ungeplante Stillstände mit Folgen für Liefertermine, höherer Ausschuss, längere Rüstzeiten und ein erhöhter Energieverbrauch. Diese Positionen werden in der Regel nicht der Anlage zugeordnet und fehlen deshalb im Vergleich. Wer den Ersatzzeitpunkt sauber bestimmen will, sollte zumindest die Stillstandszeiten und die Ausschussquote je Anlage erfassen, weil sie erfahrungsgemäß die größten verdeckten Kostenblöcke darstellen.

In der Praxis fehlt für diese Rechnung oft die Datengrundlage, weil Instandhaltungskosten nicht anlagenbezogen erfasst werden. Eine Kostenstelle oder ein Kostenträger je größerer Anlage schafft hier innerhalb weniger Jahre eine belastbare Basis und ist mit geringem Aufwand einzurichten.

Leasing, Miete oder Kauf

Steht die Vorteilhaftigkeit fest, folgt die Frage nach der Beschaffungsform. In der Praxis wird sie häufig zuerst gestellt, weil Anbieter Finanzierungsangebote gleich mitliefern und die monatliche Rate greifbarer wirkt als ein Kapitalwert. Diese Reihenfolge führt regelmäßig zu Fehlentscheidungen, weil eine niedrige Rate über eine ungünstige Gesamtbelastung hinwegtäuschen kann. Sinnvoll ist deshalb, beide Fragen bewusst zu trennen und die Beschaffungsform erst dann zu prüfen, wenn feststeht, dass die Investition überhaupt durchgeführt werden soll.

Die Finanzierungsform ist von der Investitionsentscheidung zu trennen. Zuerst ist zu klären, ob das Vorhaben vorteilhaft ist. Erst danach folgt die Frage nach der günstigsten Beschaffungsform. Werden beide Fragen vermischt, verzerrt eine attraktive Leasingrate die Beurteilung der Investition selbst.

Für den Vergleich der Beschaffungsformen eignet sich eine Barwertbetrachtung sämtlicher Zahlungen über die gesamte Laufzeit, einschließlich Anzahlungen, Raten, Schlusszahlungen, Wartungspauschalen und Rückgabekosten. Nicht monetäre Aspekte gehören daneben in eine gesonderte Betrachtung, etwa die Flexibilität bei technologischem Wandel, die bilanzielle Wirkung, die Auslastung der Kreditlinie und die Bindung an einen Anbieter.

Ein Punkt wird regelmäßig übersehen. Leasingverträge enthalten häufig Regelungen zu Mindestlaufzeiten, Rückgabezustand und Mehrkilometern oder Mehrstunden. Diese Nebenbedingungen können den scheinbaren Vorteil erheblich schmälern und sollten vor Vertragsabschluss durchgerechnet werden.

Nicht quantifizierbare Wirkungen einordnen

Viele Investitionen haben Wirkungen, die sich nur schwer in Zahlungsströme übersetzen lassen. Eine neue Anlage kann die Arbeitssicherheit erhöhen, die Belastung der Beschäftigten senken, die Reaktionsfähigkeit gegenüber Kunden verbessern oder die Abhängigkeit von einem einzelnen Lieferanten verringern. Diese Effekte sind real, tauchen in der Kapitalwertrechnung aber nicht auf.

Der falsche Umgang damit besteht darin, sie zu monetarisieren, indem geschätzte Werte in die Zahlungsreihe eingesetzt werden. Damit wird die Rechnung beliebig, weil sich fast jedes gewünschte Ergebnis erzeugen lässt. Der bessere Weg ist eine getrennte Darstellung. Die Investitionsrechnung liefert das monetäre Ergebnis, daneben steht eine kurze Bewertung der qualitativen Wirkungen, etwa in drei Stufen von gering bis hoch.

Die Entscheidung fällt dann bewusst über beide Ebenen. Ein leicht negativer Kapitalwert kann gerechtfertigt sein, wenn die Investition ein erhebliches Ausfallrisiko beseitigt. Wichtig ist nur, dass diese Abwägung ausgesprochen und dokumentiert wird und nicht in Form geschönter Zahlungsströme versteckt bleibt. Wer die Entscheidung später überprüft, kann sonst nicht erkennen, ob eine Fehlprognose oder eine bewusste strategische Entscheidung vorlag.

Vorgehen in sieben Schritten

  1. Anlass klären. Handelt es sich um eine echte Wahlentscheidung oder um eine zwingende Ersatz- oder Pflichtinvestition.
  2. Alternativen benennen. Mindestens zwei Optionen sowie die Unterlassungsalternative, also den Weiterbetrieb des bestehenden Zustands.
  3. Zahlungsströme schätzen. Nur die Zahlungen, die sich durch die Entscheidung verändern, jeweils mit Quelle der Annahme.
  4. Nutzungsdauer und Restwert festlegen. Wirtschaftliche Nutzungsdauer verwenden, nicht die steuerliche Abschreibungsdauer.
  5. Kalkulationszins bestimmen. Finanzierungskosten und Risiko des Vorhabens berücksichtigen.
  6. Kapitalwert und Amortisation berechnen. Ergänzend die kritischen Größen bestimmen, bei denen die Entscheidung kippt.
  7. Entscheidung dokumentieren. Annahmen, Ergebnis und Begründung schriftlich festhalten und nach zwei Jahren mit den Ist-Werten vergleichen.

Der letzte Schritt wird fast überall ausgelassen und ist doch der lehrreichste. Ein Vergleich der ursprünglichen Annahmen mit den tatsächlichen Werten zeigt systematische Verzerrungen. In vielen Unternehmen stellt sich dabei heraus, dass Einsparungen regelmäßig zu hoch und Nebenkosten regelmäßig zu niedrig geschätzt werden. Wer diese Verzerrung kennt, kann sie künftig einpreisen.

Typische Fehlerquellen

  • Abschreibungen in die Zahlungsreihe aufgenommen. Sie sind keine Auszahlung, der Kapitalabfluss steckt bereits in der Anschaffung.
  • Gemeinkosten anteilig zugerechnet. Nur veränderliche Zahlungen gehören in die Rechnung.
  • Nebenkosten vergessen. Fundament, Installation, Schulung, Werkzeuge und Anlaufkosten summieren sich erheblich.
  • Steuerliche Nutzungsdauer verwendet. Sie bildet die wirtschaftliche Einsatzdauer nur zufällig ab.
  • Unterlassungsalternative nicht bewertet. Auch der Weiterbetrieb des Bestehenden verursacht Kosten und muss verglichen werden.
  • Einheitlicher Zinssatz für alle Risiken. Riskante Vorhaben werden dadurch systematisch bevorzugt.
  • Keine Sensitivitätsbetrachtung. Ohne kritische Größen bleibt unklar, wie belastbar das Ergebnis ist.

FAQ

Reicht die Amortisationsrechnung für kleinere Investitionen aus?
Für geringe Beträge und kurze Nutzungsdauern ist sie vertretbar. Sobald Beträge das Ergebnis spürbar beeinflussen oder die Nutzungsdauer mehrere Jahre beträgt, sollte zusätzlich der Kapitalwert berechnet werden, weil die Amortisationsrechnung alles ausblendet, was nach dem Rückfluss geschieht.

Gehören Abschreibungen in die Investitionsrechnung?
Nein. Abschreibungen sind Aufwand, keine Auszahlung. Der Kapitalabfluss ist bereits über die Anschaffungsauszahlung erfasst. Eine zusätzliche Berücksichtigung würde die Investition doppelt belasten. Steuerliche Wirkungen der Abschreibung können in einer erweiterten Rechnung gesondert abgebildet werden.

Wie hoch sollte der Kalkulationszins sein?
Er sollte mindestens die Finanzierungskosten abdecken und um einen Risikoaufschlag ergänzt werden, der zum Vorhaben passt. Bei Eigenfinanzierung ist die beste verdrängte Alternative maßgeblich. Ein einheitlicher Satz für alle Vorhaben ist praktikabel, bevorzugt aber riskante Investitionen.

Welche Nutzungsdauer ist anzusetzen?
Die wirtschaftliche, also der Zeitraum, in dem die Anlage einen positiven Beitrag leistet. Die steuerliche Abschreibungsdauer ist eine Typisierung und bildet weder technische Lebensdauer noch wirtschaftliche Einsatzdauer zuverlässig ab.

Wie werden Leasing und Kauf verglichen?
Über eine Barwertbetrachtung sämtlicher Zahlungen über die gesamte Laufzeit, einschließlich Anzahlungen, Raten, Schlusszahlungen und Rückgabekosten. Die Entscheidung über die Vorteilhaftigkeit der Investition selbst sollte davon getrennt vorher getroffen werden.

Was ist eine Sensitivitätsbetrachtung?
Die Untersuchung, wie stark sich eine Annahme verändern darf, bevor das Ergebnis kippt. Beispielsweise die Frage, um wie viel Prozent die erwartete Einsparung sinken darf, bis der Kapitalwert null wird. Diese Information ist für die Entscheidung meist wertvoller als der berechnete Kapitalwert selbst.

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